Aktuelles und Termine

15.06.18

Wichtige Termine

1) Am kommenden Sonntag, den 17.6.18 demonstrieren wir anlässlich der Nationalparkfeier am NationalparkzentrumUrspünglich durften wir mit einem Stand auf dem Gelände vertreten sein. Leider wurden wir quasi "ausgeladen", da die Veranstaltung ganz nach innen verlegt wurde und wir dort nicht willkommen sind.Man müsse "neutral" sein. Innen im Zentrum wird Frau Ministerin Priska Hinz über die wunderbare Natur und den Tourismus sprechen und keinesfalls über den Konflikt mit dem Windpark, der genau gegenüber auf dem Mühlenberg thronend mit sechs Monsterwindrädern von 240m Höhe und je 4,5 MW errichtet wird. Die Grüne Politik sieht nicht nur keinen Konflikt, sie sieht den Mühlenberg auch als Möglichkeit zur "Akzeptanzsteigerung" ihrer konzeptlosen Energiepolitik an.

Treffpunkt ist um 10.00 Uhr auf dem Nationalparkzentrum Parkplatz. Ende ca. 12 Uhr.Wir freuen uns über viele Mitstreiter, damit unserer Forderung nach sofortigem Stopp aller geplanten Windkraftanlagen größtmöglicher Nachdruck verliehen wird. Kein weiters Windrad ohne Speicher oder konkretem Nachweis, wie der Überschussstrom verwendent werden soll!


2) Am kommenden Montag, den 18.6.18, findet im Kreishaus Korbach eine Kreistagssitzung statt. Sowohl FDP wie auch AFD bringen einen Antrag in Bezug auf Windkraft ein. Wir möchten von unserem Bürgerrecht Gebrauch machen, und unsere Präsenz im Zuschauerraum zeigen.Die Sitzung beginnt um 11 Uhr, da die beiden Anträge aber erst ab Tagesordnungspunkte 12-15 laufen, reicht es, sich gegen 13.45 Uhr vor dem Sitzungssaal zu treffen.


3) Am Montag Abend (18.6.18) findet in Naumburg 19 Uhr im Haus des Gastes eine sogenannte Info Veranstaltung der Stadt und des zukünftigen Projektierers der Windkraftanlagen am Langen Wald statt.Aus der ursprünglich geplanten Veranstaltung hat man nun einen "Info-Marktplatz" gemacht (wie in Fürstenberg). Eine öffentliche Diskussion im Rahmen der Veranstaltung wird so bewust unterbunden. Windkraft-Gegner sollen öffentlich so still wie möglich gehalten werden.Auch hier gilt es große Präsenz zu zeigen und an den Ständen die Positionen der Windkraftgegner zu vertreten!

10.06.18

Nächstes IMNE Treffen am 12.06.18

Das nächste IMNE- Treffen findet am 12.6.2018 um 20 Uhr im Gasthaus Kohlberg statt. Thema u.a. ist das Nationalpark Fest am 17.6.18.

23.04.18

Kontoverbindung des Vereins

Wer unsere Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet hier unsere Kontoverbindung.

23.04.18

Regierung weiß nicht was die Energiewende kostet

Regierung weiß nicht...
Spiegel Online Artikel
Regierung weiß nicht, was Energiewende kostet.pdf (650.41KB)
Regierung weiß nicht...
Spiegel Online Artikel
Regierung weiß nicht, was Energiewende kostet.pdf (650.41KB)

23.04.18

Deutschlands Energiewende? Ein Klimaschutz-Fiasko - Flyer



10.04.18

Tourismuskongress in Frankenau


Liebe Mühlenbergschützer,

Unten angefügt ein Infovorschlag zur Weiterleitung an vom Tourismus abhängige Adressaten. Wie schon angekündigt wollen wir mit einer kleinen Demo
 
am 18.4.18 zum Tourismuskongress in Frankenau vor der Kellerwaldhalle

auf den negativen Einfluss von Windkraft auf den Tourismus aufmerksam machen. Dazu wurde der angehängte Flyer entwickelt aus dem man auch die Wesentlichen Argumente entnehmen kann.

Wir treffen uns entweder vor der Kellerwaldhalle um ca. 9:30 (das Programm beginnt dort ab 10:00Uhr)
oder am Herzhausener Bahnhofparkplatz, für jeden der eine Mitfahrgelegenheit sucht um 9:00 Uhr.


Wir hoffen auf eine zahlreiche Unterstützung.

Euer Imne-Team

Sehr geehrte Ferienwohnungsbesitzer, Hoteliers, Betreiber von Gaststätten und Cafes,

In unserem Landkreis soll es bald zu einem enormen Zubau von Windrädern kommen.
Hierzu möchten wir, der Verein Imne und die Kooperation von windkraftkrischen Bürgerinitiativen in Waldeck-Frankenberg, Ihnen die Informationen im Anhang anbieten.
Wir werden beim kommenden Tourismuskongress auf diese zunehmende Problematik mit einer kleinen Demonstration hinweisen
(Frankenau am 18.4.18, ab 9:15 Uhr, vor Kellerwaldhalle). 

Wir würden uns freuen, wenn wir dabei mit Ihrer Unterstützung rechnen können.

Mit freundlichem Gruß  ihr Imne-Team 



09.04.18

Das peinliche Zeugnis für die deutsche Energiewende (Auszug aus WELT.de Artikel)

  • Das Ergebnis ist peinlich für diejenigen, die stets eine internatio-nale Vorreiterrolle Deutschlands bei der Ökostrom-Transformation behauptet hatten, und niederschmetternd für jene, die das glaub-ten. Denn auf der Weltliste der besten Energiewende-Länder kommt Deutschland gerade einmal auf Platz 16
  • Deutschland, ökologischer Vorreiter und Musterschüler im Klimaschutz? Das stimmte wahrscheinlich nie. Im ersten globalen Energiewende-Ranking kommt die Bundesrepublik aber noch nicht einmal in Europa unter die Top Ten.
  • Bei der jüngsten Fortschreibung des deutschen Energiewende-Indizes wurden acht von 14 politischen Zielen in diesem Bereich als „unrealistisch“ eingestuft, nur fünf als „realistisch“..
  • Heute jedoch haben elf Länder allein in Europa ein ökologisch besser funktionierendes Energiesystem als Deutschland: Platz 110 von 114 in puncto Struktur…
  • In der Kategorie ‚Umwelt- und Klimaschutz‘ kommt Deutschland weltweit nur auf Platz 61 – hauptsächlich wegen seines hohen CO2-Ausstoßes.“ Denn die Emissionen in Deutschland betrugen zuletzt 906 Millionen Tonnen: „Damit stagniert der Wert seit 2014 auf unverändert hohem Niveau.
  • Industriestrompreise stiegen…. Insgesamt ein gravierender Wettbewerbsnachteil: Das hiesige Preisniveau von 9,72 Cent pro Kilowattstunde liege für Industriekunden bereits um 14,8 Prozent über dem europäischen Durchschnitt. 
  • Deutsche Privathaushalte zahlen aktuell 30,8 Cent pro Kilowattstunde und damit 46,6 Prozent mehr als ihre europäischen Nachbarn.


Hier geht es zu dem ganzen Artikel auf Welt.de

08.03.18

Zeitungsartikel und Kommentar zum Windpark Mühlenberg vom 7.3.18 im WLZ



Kommentar zu den Aussagen von Herrn Kieweg im Artikel der WLZ vom 7.3.18:


Es sei zunächst hervorgehoben, dass der Windparkt Mühlenberg wohl mit Abstand der einem Nationalpark am nächsten gelegene Windindustriepark in Hessen und recht sicher in Deutschland ist. Vermutlich trifft das sogar auf die ganze Welt zu, denn niemand sonst außer den Deutschen ist vom Windkraftfieber so vernebelt, dass man an so etwas denken würde. Damit wird dieser politisch-bürokratische Missgriff zu einem Paradebeispiel für die Ignoranz der Politik gegenüber der Natur und den Menschen. So etwas braucht Öffentlichkeit. Und wir werden sie nicht nur in der nationalen Presse sondern auch international suchen. Anders ist es offenbar nicht möglich, den Verantwortlichen ihren Missgriff verständlich zu machen. 

Die Behauptung: "Der Rotmilan lebe aber nicht direkt dort, wo die Windräder stehen" ist natürlich völliger Unsinn und vermutlich bewusst irreführend, denn Herr Kieweg muss es besser wissen. Auf dem Mühlenberg sind ständig Rotmilane unterwegs, man sieht teilweise bis zu 12 Rotmilane gleichzeitig. Rotmilane ziehen bei Nahrungssuche bis 15 km weite Kreise um ihren Horst. Das einzige, was Herr Kieweg sagen dürfte, ist: Das vom EWF bezahlte Gutachterbüro Bioline aus Dalwigsthal hat in den 4 Stunden je Woche Beobachtungszeit für Rotmilane in einem engen Gebiet auf dem Mühlenberg in dem Beobachtungsmonaten der Saison 2017 dort keinen Horst mit Brut gefunden. Sie können Horste übersehen haben und es gab mit Sicherheit unmittelbar außerhalb des Plangebietes Horste mit Brut. Der Rotmilan lebt sehr wohl auf dem Mühlenberg.

Was Herr Kieweg mit "nicht besondere Arten" bezeichnet sind nicht streng geschützte Arten. Jeder Mäusebussard und jede Fledermaus ist selbstverständlich ein besonderes Lebewesen, auf das wir Menschen genauso Rücksicht nehmen sollten. Industrieanlagen wie Windparks gehören eben nicht mitten in den Wald, dort wo die Natur sich von uns Menschen zurückziehen, ungestört leben und wohnen kann. Auf dem Mühlenberg sind in den Jahren vor 2017 stets brütende Rotmilane beobachtet worden. Daneben werden regelmäßig weitere geschützte und eine Vielzahl nicht geschützter Arten auf dem Mühlenberg beobachtet, die alle genauso wie die Zugvögel trotz sog. Abschaltzeiten zu Hunderten Opfer dieser Anlagen werden.

Es ist richtig, dass zuvor versucht wurde auf dem unmittelbar benachbarten Estenberg und dem Höhnscheid Windparks zu planen, die jeweils an Rotmilanbruten scheiterten. Dann hat man eben weiter gestochert, bis man endlich ein Fleckchen gefunden hatte, das in einem Sommer keine Rotmilanbruten zeigte und man gab Grünes Licht für einen Windpark in absolut engster Nachbarschaft mit dem Nationalpark. So hat man nach langem Suchen den Mühlenberg als Windindustrieanlagen-Standort ausgewählt. Das Gutacherbüro interessierte es weder in welche sensible Umgebung der Mühlenberg eingebettet ist, noch was außerhalb ihrer begrenzten Bebachtungszeiträume passiert. Das Motto war:  Sommer 2017, keine Rotmilanbrut, keine geschützten Fledermäuse beobachtet = Windpark darf gebaut werden. So einfach hat es sich das "Gutachter"-Büro gemacht.

"Wie es weitergehe, darüber wolle man die Bürger informieren." Auf ihrer Website versichert VEW: "Dabei wird VEW mögliche Projekte nur nach enger Abstimmung mit den Städten und Gemeinden ... und unter Einbindung der Öffentlichkeit umsetzen." Das ist eine blanke Lüge. Öffentlich wurden die Pläne des Windparks erst durch die Aktivitäten von Imne gemacht. Eine freiwillige Einbindung der Öffentlichkeit in den Entscheidungsprozess zum Windpark hat VEW nie angeboten oder angestrebt. VEW handelt entgegen der Aussage auf ihrer Website ausschließlich so, dass sie die Öffentlichkeit nur über längst getroffene Entscheidungen informiert und das auch nur zögerlich. 

Dr. Stephan Kaula

08.03.18

Gründung der IMNE e.V.

Liebe Mühlenbergmitschützer,

1) Am letzten Dienstag haben wir bei unserem Treffen den Verein Imne e.V. gegründet, der von der Satzung her gemeinnützig angelegt ist. Im weiteren Verfahren wird er nun dem Amtsgericht zur Eintragung ins Vereinsregister vorgelegt. Danach muss er nochmal zum Finanzamt zur Prüfung, das hatte aber bei der Vorabprüfung schon "grünes Licht" für die Gemeinnützigkeit gegeben. 

Was bedeutet das nun für uns? Mit einem gemeinnützigen Verein haben wir ein besseres Instrument an der Hand, um unsere Ziele im Natur- und Menschenschutz besser durchsetzen zu können. Steuerlich absetzfähige Spendenquittungen können ausgestellt und auch ein versierter Rechtsanwalt zum Schutz des Mühlenberges beauftragt werden. Ansonsten ändert sich nichts. Unsere Treffen sind für jedermann offen, jeder Beitrag ist willkommen und wird gleich geachtet und es wird im Rahmen größtmöglicher Transparenz immer über den Inhalt der Treffen berichtet. Die Treffen finden immer am letzten Dienstag eines Monats um 19:00 Uhr bei Kohlberg in Herzhausen statt. Wenn die Tage länger werden, wollen wir den Termin wieder auf 20:00 Uhr legen. 

2) Wir haben ein Video zum Schattenwurf der Windkraftanlagen angesehen und obwohl wir zwar alle schon eine Vorstellung davon hatten, waren die Teilnehmer des Abends sichtlich erschrocken, was auf Herzhausen im Sommer abends und die Ziegelei/ Fürstenberg frühmorgens zukommen wird. Hier der Link zum Video  https://www.youtube.com/watch?v=pa1rBsf5PLI

3) Zum Abschluss sahen wir noch einen kurzen allgemeinverständlichen Vortrag: Energiewende am Ende:   https://www.youtube.com/watch?v=02My7Gfel2Y  (Es hat sich in diesem Vortrag ein kleiner Versprecher eingeschlichen: Jedes weitere Windkraftwerk macht die Netze instabiler, nicht stabiler) Im Anhang der Text des Videos und weitere Links.

4) Die Bürgerinitiative: Schützt den langen Wald (Naumburg/Böhne) läd zum  

Windkraftkritischen Vortrag mit Dr. Detlef Ahlborn in Böhne ein :  Mittwoch, den 21.3.2018 , 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Edertal/ Böhne.

Herr Ahlborn ist Hauptautor des umfassenden und sehr empfehlenswerten: Kompendiums zur Energiewende von Vernunftkraft, das wir im Anhang ebenfalls beifügen. Eine Mitgliedschaft bei Vernunftkraft kostet nur ca. 20 Euro im Jahr und unterstützt deren großartige Arbeit auf die auch wir angewiesen sind.

14.01.2018

Das erste IMNE-Treffen in 2018

Thema: Natur statt Windmühlenberg!

am Di, den 30.1.18 um 19:00 Uhr im Haus Kohlberg in Herzhausen

14.01.18

Frohes Neues und Stand der Dinge

Liebe Mühlenbergschützer,

Wir wünschen Ihnen ein schönes Neues Jahr und hoffen Sie sind gut reingerutscht!  

Zum Stand der Dinge:

1) Wir wissen immer noch nicht, wie das avifaunistische Gutachten ausgegangen ist. Sicher ist wohl, dass der vogelkundliche Teil innerhalb des Plangebietes keine relevanten Horste mit Brut nachgewiesen hat. Der Ausgang des Fledermausgutachtens ist uns noch nicht bekannt. Also leider keine Entwarnung.

2) Auf Nachfrage beim Regierungspräsidenten in Kassel erhielten wir die Auskunft, dass dort bezüglich des Mühlenberges (KB 85) aktuell noch keine konkrete Voranfrage, Anfrage eingegangen ist und somit auch noch keine Vorgenehmigung oder Genehmigung zur Errichtung des des Windparks erteilt wurde. Das ist schon mal positiv.

3) Bis Ende Feb. kartieren wir die Horste, was nur einen Sinn macht, solange noch keine Blätter an den Bäumen sind. Wer hier mitarbeiten möchte, wende sich bitte an Achim Weber  info@gaertnerei-weber.net

4) Es wurden Baumfällarbeiten in einem alten Buchenbestand und in der Nähe eines bekannten alten Rotmilanhorstes bis unmittelbar an den Horstbaum festgestellt und wir haben uns dies betreffend an den Förster gewendet. 

Da viele Leute noch in den Ferien sind, ist anzunehmen, dass wir zu unserem

Nächsten Treffen am Di, den 30.1.18 um 19:00 Uhr im Haus Kohlberg in Herzhausen

sagen können, wie das Gutachten ausgegangen ist. 

Die jeweils kommenden Treffen werden am letzten Di im Monat um 19:00 Uhr im Haus Kohlberg stattfinden.


Mit freundlichem Gruß  Ihr Imne-team

10.11.17 

Informationsveranstaltung zum Thema "Die Erneuerbaren Energien und die Stromrechnung" 

Ort: Gasthaus Kohlberg in Herzhausen/Vöhl

28. November, 19:00 Uhr

15.10.17 

Informationsveranstaltung von Windveto zur Windkraft 

Ort: Korbach, Bügerhaus

15. November, 18:00 Uhr

02.10.17

Veranstaltungsankündigung:  Thema Windkraft im Wald

Das dichtbesiedelte Deutschland hat in der Vergangenheit Erholungsräume in den Wäldern und Landschaften für die Bevölkerung mit hohen Kosten erhalten und gepflegt. Doch mit der sog. Energiewende werden in großem Umfange Wälder als Windindustrieflächen genutzt. Die Veranstaltung will über Nutzen und Schaden für Mensch und Natur informieren. Zu dieser Veranstaltung und anschließenden Diskussion ist jeder herzlich eingeladen.

Am Montag., den  23.10.17, 19:00 Uhr im Gasthaus Kohlberg Vöhl/Herzhausen


Ihr IMNE-Team

28.08.17

Informationsveranstaltung über "Die aktuelle Entwicklung zum Thema Poltitik und Windkraft"

Im Rahmen unserer Dienstagstreffen findet am 12.9.2017  um 19:00 Uhr im Gasthaus Kohlberg in Herzhausen eine Informationsveranstaltung über "Die aktuelle Entwicklung zum Thema Poltitik und Windkraft" statt. Jeder ist herzlich dazu eingeladen. 

Der Termin am 5.9.17 entfällt dafür.

08.08.17

Unsere Demo und das Gespräch mit dem Hessischen Minister Al-Wazir 

(Bilder am Ende des Posts)

Anlässlich des Spatenstichs zur Ortsumgehung Dorfitter am 8. August hatten wir, 22 Unterstützer unserer Bürgerinitiative gegen die Errichtung des Windparks Mühlenberg, die mittags an einem Werktag gekommen waren, die Gelegenheit mit dem Minister zu sprechen und eine Petition an die Hessische Landesregierung zu überreichen. (Datei finden Sie im im Downloadbereich!) Er nahm sich einige Zeit, war freundlich und sehr redegewandt. Auf die Errungenschaften der Windenergie ließ er aber nichts kommen und benutzte gekonnt die Basisargumente der Windkraftbefürworter und ließ keinen Zweifel an seinen Zahlen und Sichtweise gelten. Wenn weitere Atomkraftwerke wie geplant vom Netz gingen, dann wollten wir alle doch noch Strom haben, und ein Fukushima wollten wir auch nicht, und die schmutzigen CO2-ausstoßenden Kohlekraftwerke müssten auch weniger werden und überhaupt, wenn wir ehrlich sein würden, dann wäre der wahre Grund, warum wir uns gegen einen weiteren Ausbau und den Windpark-Mühlenberg aussprechen würden, dass uns die Dinger einfach nicht gefallen würden. Ein schlechter Einstieg für ein Gespräch auf Augenhöhe. Unsere Argumente der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark und der vom Tourismus abhängigen Gemeinden beantwortete er damit, dass alles vorab ja eingehend und unabhängig geprüft wurde und jetzt beschlossen worden sei. Und es hätte ja in Wildungen den Tourismusgipfel gegeben und der hätte gezeigt, dass Windkraftwerke keinerlei negativen Einfluss auf den Tourismus hätten. Den Einwurf, dass auf dem Tourismusgipfel (in Bad Arolsen) doch auch von einem Einbruch um 30% gesprochen wurde, begegnete er damit, dass es sich um eine Gemeinde handele, in der im angegebenen Zeitraum gerade ein Campingplatz geschlossen worden sei. Die Bedenken zum Naturschutz und den unzureichenden Abstandsregelungen zu den Horsten konterte er mit: Erst hätte niemand den Nationalpark gewollt, und jetzt diene er als Argumentationsgrundlage gegen die Windkraft. Und so ein Nationalpark habe klare Grenzen und innerhalb würden keine Windkraftwerke errichtet. Überhaupt könnten wir davon ausgehen, dass hier in Deutschland alles so intensiv durch kompetente Leute geprüft werde, wie nirgends auf der Welt wie z.B in China. Da könnten wir glücklich sein, in so einem Staat zu leben. Die Frage, warum so viele Windkraftwerke stillständen und nach der geringen Effektivität beantwortete er schlicht nicht. Und bezüglich fehlender Energiespeicher bei hohem Windaufkommen erwähnte er, dass wir in der glücklichen Lage seien, dass die Firma Conti in Korbach solch hohen Strom bedarf habe. Auf die völlig unlogischen und innerhalb Deutschlands ungleichen Abstandsregeln zu Wohnhäusern angesprochen, verwies er auf Schleswig-Holstein (dort gelten geringere Abstände) und die bayrische Abstandsregelung von 10xHöhe hielt er für einen Fehler. Ähnlich reagierte er auf den Hinweis zu den neuen Studien zum Infraschall und verwies auf ein Motorrad auf der Straße, das mindestens genauso viel Infraschall aussende. Auch das Argument, dass vielleicht die Regeln und Gesetze einfach verbesserungswürdig und fehlerhaft seien, löste keinerlei Verunsicherung bei ihm aus.  

Nun, wir hatten nicht gehofft, einen Minister zu einem Umdenken bewegen zu können, aber von unserer Ernsthaftigkeit unseres Anliegens hätte er zumindest auf der emotionalen Ebene bewegt sein und Verständnis signalisieren können.

Die gespürte Kluft zwischen den Windkraftbefürwortern „da oben“, die mit mir, mit uns, unserer Region und unserem Land etwas machen, was wir Bürger und Wähler für verbesserungswürdig bis falsch halten, wurde für mich eher größer als geringer.

Der einzige Lichtblick auf diesem aufwändig hergerichteten Platz und der Veranstaltung, zu der nur ca. 130 Personen kamen, war für uns das Auftreten von Herrn Bürgermeister Stappert, der echtes Verständnis für die Anliegen der Bürger zeigte und dies auch in seiner Rede kundtat.

Bericht von Dr. Stephan Kaula.

2. Arbeitstreffen von Imne,

Am Abend desselben Tages hatten wir unser 2. Arbeitstreffen mit starken 44 Teilnehmern.  

1) Die kleine Demo war das erste Thema des Treffens (s.o.). Wir sind in der Öffentlichkeit damit noch deutlich präsenter geworden und durch die Rede von Herrn Bürgermeister Stappert wurde auch nach außen hin deutlich, dass wir alle miteinander an einem Strang ziehen.

2) Es wurden die Stellungnahmen des NABU Waldeck Frankenberg zum Landesentwicklungsplan gezeigt. Besonders begrüßt wurde folgende Passage:

Der NABU appelliert an die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), die Planungen für den Windpark am 

Mühlenberg bei Herzhausen einzustellen. 

Schneider: „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass ausgerechnet ein Unternehmen, das dem Kreis und der Region in besonderer Weise verbunden ist, das Umfeld des Nationalparks schädigt.“    

3) Die für uns überraschend positive Stellungnahme der Stadt Lichtenfels, die in Abstimmung mit der Stadt Vöhl und Korbach verfasst wurde, wurde in Auszügen vorgestellt. Insbesondere die darin empfohlene Verdopplung der Abstände zu den Ortschaften auf 2km und der Gleichbehandlung einzeln liegender Häuser (aktuell 600m) würde den Bau des Windparks Mühlenberg ausschließen.

Damit wurde deutlich, dass unsere Bürgerinitiative, der Nationalpark, der NABU und die Gemeinden eine gemeinsame Haltung gegenüber den Windkraftanlagen hier vor Ort und besonders dem Mühlenberg einnehmen, und sich offen für den Erhalt des Gefüges Mensch und Natur und Naturerleben einsetzen.

  1. Die Zahl unserer Unterstützer ist in zwei Wochen von 400 auf 580 angewachsen. Vielen Dank an alle, die weitere Unterschriften zur Unterstützung unsers Anliegens Mühlenberg sammeln, der ja nicht in zwei Jahren in Wind-Mühlenberg umgetauft werden soll.
  2. Der Aspekt wieviel Strom verbraucht wer (die Haushalte nur ¼ des Gesamtstrombedarfes) und wer bezahlt wieviel (die Haushalte bezahlen durch höhere Preise ca. 60% des gesamten Stromaufkommens) wurde dargestellt. Die Windkraft deckt aktuell ca 15 % (die Angaben schwanken zwischen 12 und 16%, je nach Statistik) aber nur 3% des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland.
  3. Der Treibhauseffekt wurde erklärt und auf die Kritik von ernsthaften Wissenschaftlern eingegangen, die dieses Bild des Treibhauses auf unsere Atmosphäre für nicht übertragbar halten und die Konsequenz eines menschengemachten Klimawandels infrage stellen. (z.B. Prof. Dr. Kirstein, Klimatologe , Vortrag auf Youtube: Klimawandel nicht durch CO2 verursacht)
  4. Unsere weiteren Projekte: Gemeinsamer Besuch eines Windparks im Wald. Eine übergeordnete Struktur der Bürgerinitiativen in der Region gründen, um noch mehr Gewicht in der Öffentlichkeit zu bekommen. Gespräche mit Politikern suchen und eine Art Podiumsdiskussion starten. Weitere Öffentlichkeitsarbeit.

 


Aktuell wird eine Infoveranstaltung für die Ortsbeiräte Vöhl/Lichtenfels Anfang September stattfinden.

Am Dienstag, den 22.8. 19:00 gibt es als Teil unseres nächsten gemeinsamen Treffens einen Vortrag zum Thema Infraschall und Gesundheit (ca 30 Min)

Jeder ist dazu herzlich eingeladen und wir freuen uns auf unser nächstes Treffen.                                    

Ihr Imne Team



05.08.17

Gute Neuigkeiten! 

1) Die Gemeinden Lichtenfels und Vöhl haben in Abstimmung mit Korbach eine für den Mühlenberg und das weitere Umfeld sehr positive Stellungnahme zur 3. Fassung des Landesentwicklungsplanes beim Land abgegeben. Sie fordern größere Mindesabstände (10x Höhe), dass für einzeln stehende Weiler und Sprengsiedlungen die selben Abstände gelten und auch der Naturschutz wieder mehr Gewicht bei der Planung der WEA-Flächen bekommen soll. Nach diesen vorgeschlagenen Regeln dürfte der Windpark Mühlenberg nicht entstehen. Es ist nun die Frage, wieweit die Ministerien dem folgen und dies zeitnah umsetzen. 

2) Aber auch der Nabu hat lokal und auf der Ebene von Waldeck-Frankenberg eine eindeutige Positionierung zum Schutz des Mühlenberges eingenommen. Bemerkenswert ist der Apell an den VEW, gerade wegen seiner lokalen Veranwortung auf den Windpark Mühlenberg zu verzichten. Hierzu wird es Reaktionen in der Presse geben ( z.B. WTZ und auch Eder-Dampfradio)

Somit ziehen wir alle an einem Strang:  die Gemeinden, der Nabu, der Nationalpark und wir!

3) Die Zahl der Unterstützer der Imne-Ziele ist auf > 400 gestiegen.

 

28.07.17

Downloadbereich

Ab sofort finden Sie in unserem Downloadbereich wichtige Dokumente und Informationen zum herunterladen bereitgestellt. 

Hier geht's zum Downloadbereich

 

28.07.17

1. Arbeitstreffen war ein Erfolg 

Die Bürgerinitiative hatte am 25.7.17 sein 1. Arbeitstreffen. Es kamen 31 Personen zu dem konstruktiven Gespräch, bei dem auch neue Informationen zu dem energiepolitischen Aspekt der Windenergie vorgestellt wurden. Die Initiative hat jetzt 300 Unterstützer und 46 Aktive Mitglieder. Wir sind von dieser rasanten Entwicklung für 2 Wochen nach der Gründungsveranstaltung selbst etwas überrascht. Das Thema Windkraft mitten in der Landschaft interessiert also mehr Menschen, als es den Anschein hat. Es wurde über neue Entwicklungen zu den bereits laufenden Aktivitäten der BI informiert und weitere Projekte geplant. Insbesondere soll die Öffentlichkeit weiter überparteilich informiert werden, da hier nach dem Ermessen der BI ein deutliches Defizit besteht. Das nächste, für jeden offene Treffen ist am Dienstag, den 8.8. in der Gaststätte Kohlberg in Herzhausen ab 19:00 Uhr.

 

12.07.17

Gründungsveranstaltung als Bürgerinitiative in Herzhausen 

Am 11.7.17 startete IMNE erfolgreich als Bürgerinitiative mit ca. 80 Teilnehmern, wovon alleine über dreißig Teilnehmer aktiv mitarbeiten wollen. Im Rahmen der Gründungsveranstaltung wurde in einem Vortrag auf die zahlreichen negativen Auswirkungen der Windkraft eingegangen. Insbesondere wurde der ungünstige Einfluss auf den Tourismus und die Lebensqualität hervorgehoben, in einer Region, die überwiegend vom Fremdenverkehr lebt. Zudem handelt es sich um ein Plangebiet, das von allen Windvorrangflächen dem Nationalpark und UNESCO Weltnaturerbe mit 1,5km am nächsten liegt. Ausgerechnet die Besucher des Nationalpark-Zentrums werden direkt auf die gigantischen 230m hohen Windräder blicken, die dem Zentrum gegenüber auf dem Mühlenberg thronen. Aber auch der Nutzen des weiteren Windkraftausbaus ist überaus fraglich. So führt das Windaufkommen bei den für Mittelgebirgslagen zu erwartenden durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 5,5 -6 m/sec und der dazu unpassenden Leistungskurve der Windkraftanlagen zu nur ca. 10% Energieeintrag der Nennleistung. Ein betriebswirtschaftlicher Unsinn, gäbe es nicht Millionen Euro von Subventionen, so der Vortrag. Auch gibt es erhebliche gesundheitliche Bedenken, wie es aus einer hoch aktuellen deutschen Studie hervorgeht, die die Politik aber bisher ignoriert.  

Die Bürgerinitative macht es sich zur Aufgabe, über diese Problematik zu informieren und den Windpark Mühlenberg zu verhindern. Dazu trifft man sich alle 14 Tage dienstags um 20 Uhr im Gasthaus Kohlberg in Herzhausen. Das nächste für jeden Interessierten offene Treffen ist am 25.7.17

Download der Ressourcen vom Gründungstreffen
Hier finden Sie alle Ressourcen vom Gründungstreffen.
Archiv.zip (2.32MB)
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