Aktuelles und Termine

15.10.17 

Informationsveranstaltung von Windveto zur Windkraft 

Ort: Korbach, Bügerhaus

15. November, 18:00 Uhr

Treffpunkt zur angekündigten Vogelwanderung mit Nabu-Fachmann Ralf Enderlein ist:

am Sonntag, den 22.10. 7:45 an der Ziegelei 1 
(bei Kaulas), 35104 Lichtenfels (zwischen Fürstenberg und Immighausen, von Fürstenberg kommend nach 600m der erste Aussiedlerhof li)
Die Wanderung wird ca 2 Stunden dauern. Für das anschließende Frühstück am Ausgangspunkt ist gesorgt.

Am Montag, den 23.10.19:00 Uhr ist das nächste Imne-Treffen mit 
Vortrag: Windräder im Wald,  
mit Ehepaar Schreiber aus Immighausen und Birgit Stiehl aus Korbach im
Gausthaus Kohlberg, Herzhausen

03.10.17

IMNE wächst - mehr als 1000 Unterstützer!

Liebe Mühlenbergschützer,

Unsere Bürgerinitiative zählt zweieinhalb Monate nach ihrer Gründung inzwischen über 1000 Unterstützer. Wir warten nun auf das Ergebnis des vogelkundlichen und Fledermaus-Gutachtens und immer noch auf die Antwort der Unesco auf unsere Anfrage bezüglich der Bedrohung des Weltnaturerbes. Inwieweit die FDP in der wohl kommenden Koalition ihre windkraftkritische Haltung wird durchsetzen können und ob das auch für in Planung befindliche Windparks einen Einfluss haben kann ist fraglich.

Erfreulich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den anderen Bürgerinitiativen in Windveto (www.windveto.org). Heute erschien ein Artikel in der WLZ über unsere Kooperation. Weitere öffentlichkeitswirksame gemeinsame Veranstaltungen über Windveto (in Korbach) sind in Planung. Unser nächstes großes Ziel ist die Landtagswahl, um den windkraftkritischen Stimmen mehr Bedeutung zu verleihen. Bitte denken Sie auch an die Möglichkeit, jederzeit die Parteien über die Website auf Bundes-, Landes- und Kreisebene direkt zu kontaktieren und ihre Gedanken dort kund zu tun. Zum Beispiel die FDP an ihr "Wahlversprechen" zu erinnern.

Hier nun unsere nächste Imne-Veranstaltung, die wegen der Herbstferien auf Ende Oktober gelegt wurde und zu der auch gerne "neue Leute" eingeladen sind.


Ihr IMNE-Team

02.10.17

Veranstaltungsankündigung:  Thema Windkraft im Wald

Das dichtbesiedelte Deutschland hat in der Vergangenheit Erholungsräume in den Wäldern und Landschaften für die Bevölkerung mit hohen Kosten erhalten und gepflegt. Doch mit der sog. Energiewende werden in großem Umfange Wälder als Windindustrieflächen genutzt. Die Veranstaltung will über Nutzen und Schaden für Mensch und Natur informieren. Zu dieser Veranstaltung und anschließenden Diskussion ist jeder herzlich eingeladen.

Am Montag., den  23.10.17, 19:00 Uhr im Gasthaus Kohlberg Vöhl/Herzhausen


Ihr IMNE-Team

28.08.17

Informationsveranstaltung über "Die aktuelle Entwicklung zum Thema Poltitik und Windkraft"

Im Rahmen unserer Dienstagstreffen findet am 12.9.2017  um 19:00 Uhr im Gasthaus Kohlberg in Herzhausen eine Informationsveranstaltung über "Die aktuelle Entwicklung zum Thema Poltitik und Windkraft" statt. Jeder ist herzlich dazu eingeladen. 

Der Termin am 5.9.17 entfällt dafür.

08.08.17

Unsere Demo und das Gespräch mit dem Hessischen Minister Al-Wazir 

(Bilder am Ende des Posts)

Anlässlich des Spatenstichs zur Ortsumgehung Dorfitter am 8. August hatten wir, 22 Unterstützer unserer Bürgerinitiative gegen die Errichtung des Windparks Mühlenberg, die mittags an einem Werktag gekommen waren, die Gelegenheit mit dem Minister zu sprechen und eine Petition an die Hessische Landesregierung zu überreichen. (Datei finden Sie im im Downloadbereich!) Er nahm sich einige Zeit, war freundlich und sehr redegewandt. Auf die Errungenschaften der Windenergie ließ er aber nichts kommen und benutzte gekonnt die Basisargumente der Windkraftbefürworter und ließ keinen Zweifel an seinen Zahlen und Sichtweise gelten. Wenn weitere Atomkraftwerke wie geplant vom Netz gingen, dann wollten wir alle doch noch Strom haben, und ein Fukushima wollten wir auch nicht, und die schmutzigen CO2-ausstoßenden Kohlekraftwerke müssten auch weniger werden und überhaupt, wenn wir ehrlich sein würden, dann wäre der wahre Grund, warum wir uns gegen einen weiteren Ausbau und den Windpark-Mühlenberg aussprechen würden, dass uns die Dinger einfach nicht gefallen würden. Ein schlechter Einstieg für ein Gespräch auf Augenhöhe. Unsere Argumente der unmittelbaren Nähe zum Nationalpark und der vom Tourismus abhängigen Gemeinden beantwortete er damit, dass alles vorab ja eingehend und unabhängig geprüft wurde und jetzt beschlossen worden sei. Und es hätte ja in Wildungen den Tourismusgipfel gegeben und der hätte gezeigt, dass Windkraftwerke keinerlei negativen Einfluss auf den Tourismus hätten. Den Einwurf, dass auf dem Tourismusgipfel (in Bad Arolsen) doch auch von einem Einbruch um 30% gesprochen wurde, begegnete er damit, dass es sich um eine Gemeinde handele, in der im angegebenen Zeitraum gerade ein Campingplatz geschlossen worden sei. Die Bedenken zum Naturschutz und den unzureichenden Abstandsregelungen zu den Horsten konterte er mit: Erst hätte niemand den Nationalpark gewollt, und jetzt diene er als Argumentationsgrundlage gegen die Windkraft. Und so ein Nationalpark habe klare Grenzen und innerhalb würden keine Windkraftwerke errichtet. Überhaupt könnten wir davon ausgehen, dass hier in Deutschland alles so intensiv durch kompetente Leute geprüft werde, wie nirgends auf der Welt wie z.B in China. Da könnten wir glücklich sein, in so einem Staat zu leben. Die Frage, warum so viele Windkraftwerke stillständen und nach der geringen Effektivität beantwortete er schlicht nicht. Und bezüglich fehlender Energiespeicher bei hohem Windaufkommen erwähnte er, dass wir in der glücklichen Lage seien, dass die Firma Conti in Korbach solch hohen Strom bedarf habe. Auf die völlig unlogischen und innerhalb Deutschlands ungleichen Abstandsregeln zu Wohnhäusern angesprochen, verwies er auf Schleswig-Holstein (dort gelten geringere Abstände) und die bayrische Abstandsregelung von 10xHöhe hielt er für einen Fehler. Ähnlich reagierte er auf den Hinweis zu den neuen Studien zum Infraschall und verwies auf ein Motorrad auf der Straße, das mindestens genauso viel Infraschall aussende. Auch das Argument, dass vielleicht die Regeln und Gesetze einfach verbesserungswürdig und fehlerhaft seien, löste keinerlei Verunsicherung bei ihm aus.  

Nun, wir hatten nicht gehofft, einen Minister zu einem Umdenken bewegen zu können, aber von unserer Ernsthaftigkeit unseres Anliegens hätte er zumindest auf der emotionalen Ebene bewegt sein und Verständnis signalisieren können.

Die gespürte Kluft zwischen den Windkraftbefürwortern „da oben“, die mit mir, mit uns, unserer Region und unserem Land etwas machen, was wir Bürger und Wähler für verbesserungswürdig bis falsch halten, wurde für mich eher größer als geringer.

Der einzige Lichtblick auf diesem aufwändig hergerichteten Platz und der Veranstaltung, zu der nur ca. 130 Personen kamen, war für uns das Auftreten von Herrn Bürgermeister Stappert, der echtes Verständnis für die Anliegen der Bürger zeigte und dies auch in seiner Rede kundtat.

Bericht von Dr. Stephan Kaula.

2. Arbeitstreffen von Imne,

Am Abend desselben Tages hatten wir unser 2. Arbeitstreffen mit starken 44 Teilnehmern.  

1) Die kleine Demo war das erste Thema des Treffens (s.o.). Wir sind in der Öffentlichkeit damit noch deutlich präsenter geworden und durch die Rede von Herrn Bürgermeister Stappert wurde auch nach außen hin deutlich, dass wir alle miteinander an einem Strang ziehen.

2) Es wurden die Stellungnahmen des NABU Waldeck Frankenberg zum Landesentwicklungsplan gezeigt. Besonders begrüßt wurde folgende Passage:

Der NABU appelliert an die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF), die Planungen für den Windpark am 

Mühlenberg bei Herzhausen einzustellen. 

Schneider: „Es ist nicht nachzuvollziehen, dass ausgerechnet ein Unternehmen, das dem Kreis und der Region in besonderer Weise verbunden ist, das Umfeld des Nationalparks schädigt.“    

3) Die für uns überraschend positive Stellungnahme der Stadt Lichtenfels, die in Abstimmung mit der Stadt Vöhl und Korbach verfasst wurde, wurde in Auszügen vorgestellt. Insbesondere die darin empfohlene Verdopplung der Abstände zu den Ortschaften auf 2km und der Gleichbehandlung einzeln liegender Häuser (aktuell 600m) würde den Bau des Windparks Mühlenberg ausschließen.

Damit wurde deutlich, dass unsere Bürgerinitiative, der Nationalpark, der NABU und die Gemeinden eine gemeinsame Haltung gegenüber den Windkraftanlagen hier vor Ort und besonders dem Mühlenberg einnehmen, und sich offen für den Erhalt des Gefüges Mensch und Natur und Naturerleben einsetzen.

  1. Die Zahl unserer Unterstützer ist in zwei Wochen von 400 auf 580 angewachsen. Vielen Dank an alle, die weitere Unterschriften zur Unterstützung unsers Anliegens Mühlenberg sammeln, der ja nicht in zwei Jahren in Wind-Mühlenberg umgetauft werden soll.
  2. Der Aspekt wieviel Strom verbraucht wer (die Haushalte nur ¼ des Gesamtstrombedarfes) und wer bezahlt wieviel (die Haushalte bezahlen durch höhere Preise ca. 60% des gesamten Stromaufkommens) wurde dargestellt. Die Windkraft deckt aktuell ca 15 % (die Angaben schwanken zwischen 12 und 16%, je nach Statistik) aber nur 3% des Gesamtenergiebedarfs in Deutschland.
  3. Der Treibhauseffekt wurde erklärt und auf die Kritik von ernsthaften Wissenschaftlern eingegangen, die dieses Bild des Treibhauses auf unsere Atmosphäre für nicht übertragbar halten und die Konsequenz eines menschengemachten Klimawandels infrage stellen. (z.B. Prof. Dr. Kirstein, Klimatologe , Vortrag auf Youtube: Klimawandel nicht durch CO2 verursacht)
  4. Unsere weiteren Projekte: Gemeinsamer Besuch eines Windparks im Wald. Eine übergeordnete Struktur der Bürgerinitiativen in der Region gründen, um noch mehr Gewicht in der Öffentlichkeit zu bekommen. Gespräche mit Politikern suchen und eine Art Podiumsdiskussion starten. Weitere Öffentlichkeitsarbeit.

 


Aktuell wird eine Infoveranstaltung für die Ortsbeiräte Vöhl/Lichtenfels Anfang September stattfinden.

Am Dienstag, den 22.8. 19:00 gibt es als Teil unseres nächsten gemeinsamen Treffens einen Vortrag zum Thema Infraschall und Gesundheit (ca 30 Min)

Jeder ist dazu herzlich eingeladen und wir freuen uns auf unser nächstes Treffen.                                    

Ihr Imne Team



05.08.17

Gute Neuigkeiten! 

1) Die Gemeinden Lichtenfels und Vöhl haben in Abstimmung mit Korbach eine für den Mühlenberg und das weitere Umfeld sehr positive Stellungnahme zur 3. Fassung des Landesentwicklungsplanes beim Land abgegeben. Sie fordern größere Mindesabstände (10x Höhe), dass für einzeln stehende Weiler und Sprengsiedlungen die selben Abstände gelten und auch der Naturschutz wieder mehr Gewicht bei der Planung der WEA-Flächen bekommen soll. Nach diesen vorgeschlagenen Regeln dürfte der Windpark Mühlenberg nicht entstehen. Es ist nun die Frage, wieweit die Ministerien dem folgen und dies zeitnah umsetzen. 

2) Aber auch der Nabu hat lokal und auf der Ebene von Waldeck-Frankenberg eine eindeutige Positionierung zum Schutz des Mühlenberges eingenommen. Bemerkenswert ist der Apell an den VEW, gerade wegen seiner lokalen Veranwortung auf den Windpark Mühlenberg zu verzichten. Hierzu wird es Reaktionen in der Presse geben ( z.B. WTZ und auch Eder-Dampfradio)

Somit ziehen wir alle an einem Strang:  die Gemeinden, der Nabu, der Nationalpark und wir!

3) Die Zahl der Unterstützer der Imne-Ziele ist auf > 400 gestiegen.

 

28.07.17

Downloadbereich

Ab sofort finden Sie in unserem Downloadbereich wichtige Dokumente und Informationen zum herunterladen bereitgestellt. 

Hier geht's zum Downloadbereich

 

28.07.17

1. Arbeitstreffen war ein Erfolg 

Die Bürgerinitiative hatte am 25.7.17 sein 1. Arbeitstreffen. Es kamen 31 Personen zu dem konstruktiven Gespräch, bei dem auch neue Informationen zu dem energiepolitischen Aspekt der Windenergie vorgestellt wurden. Die Initiative hat jetzt 300 Unterstützer und 46 Aktive Mitglieder. Wir sind von dieser rasanten Entwicklung für 2 Wochen nach der Gründungsveranstaltung selbst etwas überrascht. Das Thema Windkraft mitten in der Landschaft interessiert also mehr Menschen, als es den Anschein hat. Es wurde über neue Entwicklungen zu den bereits laufenden Aktivitäten der BI informiert und weitere Projekte geplant. Insbesondere soll die Öffentlichkeit weiter überparteilich informiert werden, da hier nach dem Ermessen der BI ein deutliches Defizit besteht. Das nächste, für jeden offene Treffen ist am Dienstag, den 8.8. in der Gaststätte Kohlberg in Herzhausen ab 19:00 Uhr.

 

12.07.17

Gründungsveranstaltung als Bürgerinitiative in Herzhausen 

Am 11.7.17 startete IMNE erfolgreich als Bürgerinitiative mit ca. 80 Teilnehmern, wovon alleine über dreißig Teilnehmer aktiv mitarbeiten wollen. Im Rahmen der Gründungsveranstaltung wurde in einem Vortrag auf die zahlreichen negativen Auswirkungen der Windkraft eingegangen. Insbesondere wurde der ungünstige Einfluss auf den Tourismus und die Lebensqualität hervorgehoben, in einer Region, die überwiegend vom Fremdenverkehr lebt. Zudem handelt es sich um ein Plangebiet, das von allen Windvorrangflächen dem Nationalpark und UNESCO Weltnaturerbe mit 1,5km am nächsten liegt. Ausgerechnet die Besucher des Nationalpark-Zentrums werden direkt auf die gigantischen 230m hohen Windräder blicken, die dem Zentrum gegenüber auf dem Mühlenberg thronen. Aber auch der Nutzen des weiteren Windkraftausbaus ist überaus fraglich. So führt das Windaufkommen bei den für Mittelgebirgslagen zu erwartenden durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten von 5,5 -6 m/sec und der dazu unpassenden Leistungskurve der Windkraftanlagen zu nur ca. 10% Energieeintrag der Nennleistung. Ein betriebswirtschaftlicher Unsinn, gäbe es nicht Millionen Euro von Subventionen, so der Vortrag. Auch gibt es erhebliche gesundheitliche Bedenken, wie es aus einer hoch aktuellen deutschen Studie hervorgeht, die die Politik aber bisher ignoriert.  

Die Bürgerinitative macht es sich zur Aufgabe, über diese Problematik zu informieren und den Windpark Mühlenberg zu verhindern. Dazu trifft man sich alle 14 Tage dienstags um 20 Uhr im Gasthaus Kohlberg in Herzhausen. Das nächste für jeden Interessierten offene Treffen ist am 25.7.17

Download der Ressourcen vom Gründungstreffen
Hier finden Sie alle Ressourcen vom Gründungstreffen.
Archiv.zip (2.32MB)
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